Was ist Shopify?

In diesem Artikel werde ich die folgende Frage beantworten: Was ist Shopify?

Ich höre Sie fragen: „Warum?“

Nun, weil ich seit mehr als drei Jahren Produkte online verkaufe, einige Projekte erfolgreiche betreue und Shopify ein wichtiger Teil meiner Reise hierbei ist.

Dieser Artikel ist im Grunde ein Shopify-Leitfaden für alle – oder wie die Buchreihe so schön heißt „…für Dummies“. Ich sage jetzt nicht, dass Sie ein Dummie sind! Ich versuche nur, Ihnen ein umfassendes Verständnis der Plattform zu vermitteln. Zudem werde ich einen für Sie sehr wichtigen Punkt beleuchten: die Shopify Preise. Also, was das ganze am Ende kostet.

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Mein Name ist Jonathan Bitsch, verkaufe online Produkte und habe entdeckt, dass ich Unternehmerinnen und Unternehmern unglaublich gerne dabei unterstütze, ihren eigenen Online-Shop zu realisieren.

Ich nutze Shopify in Deutschland seit einigen Jahren, da ich gemeinsam mit meinem Bruder einen Marktplatz für neue und aufstrebende Lifestlye-Marken eröffnet habe. Zudem habe ich einer Bekannten dabei geholfen, einen neuen Online-Shop mit Hilfe von Shopify zu erstellen.

In diesem Artikel werde ich Sie durch alles führen, was Sie über Shopify in Deutschland wissen müssen. Ich werde Ihnen auch erklären, warum die Plattform zu einem wichtigen Teil meiner eCommerce-Strategie geworden ist.

Wenn Sie sich erst seit kurzem mit Shopify beschäftigen, machen Sie sich keine Sorgen… Sie sind am richtigen Ort. Ich würde Ihnen empfehlen, sich die Zeit zu nehmen, diesen Artikel bis zum Ende zu lesen. Wenn Sie das tun, bin ich zuversichtlich, dass Sie alles mitnehmen werden, was Sie über die Plattform wissen müssen.

Ich möchte Ihnen die wichtigsten Fakten der Plattform darlegen, damit Sie für sich herausfinden können, ob Shopify für Sie und Ihr Unternehmen die richtige Lösung ist – und ob eine Zusammenarbeit mit mir für Sie sinnvoll ist.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es sich bei mit Sternchen (*) markierten Links, um sogenannte Affiliate-Links handelt. Sollten Sie über einen solchen Link zu Shopify gelangen und sich registrieren, erhalte ich eine Provision. Keine Angst für Sie fallen keine Zusatzkosten an! Ich schreibe diesen Beitrag auch nicht, um Sie auf eine Seite zu locken – ich bin wirklich überzeugt von Shopify und arbeite unheimlich gerne damit! Transparenz wird bei mir groß geschrieben!

Nach den einleitenden Worten können wir uns nun wirklich der Frage des Blog-Beitrags widmen: Was ist Shopify?

Das ist Shopify

Shopify wurde für jeden geschaffen, der Produkte online verkaufen möchte. Auf „klug“ heißt das:

Es handelt sich bei Shopify* um ein SAAS-Produkt (Software as a Service) für jeden, der eine eigene eCommerce-Website erstellen möchte.

Mit Shopify kann jeder seinen eigenen Online-Shop aufbauen und verwalten – oder sich eben dabei helfen lassen – und danach ein zuverlässiges System zur Verwaltung erhalten. Shopifys Hauptzielmarkt sind demnach Händler, die ihre eigene Website / ihren eigenen Online-Shop erstellen möchten.

Fakten zu Shopify

Shopify ist ein kanadisches Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Ontario befindet.

Das Unternehmen wurde 2004 von Tobias Lütke, Daniel Weinand und Scott Lake gegründet. Erst genannter – man könnte es erahnen – ist ein in Koblenz geborener Deutscher. Wobei das nicht mehr ganz richtig ist, denn er hat inzwischen die Kanadische Staatsbürgerschaft.

Am Anfang war Shopify aber Etwas ganz anderes. Das Unternehmen wurde eigentlich gegründet, um hochwertige Snowboard-Ausrüstung zu verkaufen, der ursprüngliche Name der Firma lautete „Snowdevil„. Ziemlich verrückt, nicht wahr? Wer hätte das gedacht…

Es hat sich seither aber auch viel getan.

Mit der Zeit entstand Shopify daraus und 2006 wurde Shopify als die Plattform, die sie heute ist, veröffentlicht.

Seitdem ist das Unternehmen immer stärker geworden und gewachsen. Im Oktober 2019 gab Shopify bekannt, dass die 1 Millionen Händler-Marke geknackt wurde… Shopify muss also eindeutig etwas richtig machen. Zudem setzen auch immer mehr Deutsche, Österreichische und Schweizer Unternehmen* auf eine unkomplizierte Shop-Lösung mit Shopify. Werden Sie Teil dieser Erfolgsgeschichte!

Inzwischen lässt sich die Plattform mit allerlei anderer Software integrieren; Amazon, Printful, Oberlo und Clickfunnels, um nur einige zu nennen.

Nachdem Sie nun wissen, was Shopify ist, lassen Sie uns ins Detail gehen.

Was ist ein Shopify-Shop?

Betrachten Sie Ihren Shopify-Shop nicht als Hexerei, sondern einfach als Ihren Online-Shop. Shopify macht es Ihnen leicht, Ihre Produkte online zu verkaufen – und eine aussagekräftige Homepage bzw. Website zu erstellen.

Es liegt an Ihnen, Ihre Produkte in das „Schaufenster zu stellen“ und es für Ihre Kunden so einladend wie möglich zu gestalten. Wenn Sie eine Vision Ihres Shops vor Augen haben, aber nicht wissen, wie Sie diese umsetzen sollen, lassen Sie sich helfen!

Sobald Sie ein Konto eingerichtet oder sich für die kostenlose Testversion angemeldet haben, können Sie damit beginnen, Produkte hochzuladen und das Aussehen Ihres Shops anzupassen. Es geht wirklich so schnell, wie es klingt – und auch hierbei bin ich Ihnen gerne behilflich!

Aber im Laufe der Jahre wird die Markenbildung immer wichtiger. Einfach einen Shop zu eröffnen, reicht nicht mehr aus. Sie müssen damit auch eine Botschaft/Message vermittlen. Wenn Sie ein langlebiges Geschäft aufbauen wollen, müssen Sie meiner Meinung nach Vertrauen in Ihre Marke und sich einen guten Ruf aufbauen.

Idealerweise möchten Sie einen Shop schaffen, der Ihre Marke ergänzt und erweitert.

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, ein Farbschema zu entwerfen oder sich mit Ihrer Marke zu identifizieren, könnten Sie auch Rat suchen – Sie müssen nur fragen.

Aber lesen Sie erst einmal weiter!

Um das Aussehen Ihres Shops zu ändern, bietet Ihnen Shopify eine Reihe von Themes* (kostenlose und kostenpflichtige).

*Theme: dt. Thema; Shop-Layout-Entwurf, der zu einzelnen Themengebieten passen (z.B. Fashion, Outdoor, Gesundheit, Beauty,…Sie wissen schon).

Es stehen Hunderte solcher Themes in verschiedenen Styles bei Shopify zur Auswahl. Sie haben es für jeden wirklich einfach gemacht, einen professionell aussehenden Online-Shop zu erstellen – man braucht keinerlei Programmierkenntnisse.

Wenn Sie aber über diese Art von Kenntnissen verfügen, haben Sie natürlich die Möglichkeit, benutzerdefinierte HTML und CSS zu verwenden – es sind Ihnen also keine Grenzen gesetzt.

Der Shopify Themestore: Stand 19.04.2020 gibt es dort 10 kostenlose und 64 Themes zwischen 140 und 180$

Welche Shopify-Themes sind am besten?

Auch hier hängt die Antwort auf diese Frage von Ihnen und Ihrem Unternehmen ab.

Das von Ihnen gewählte Theme muss mit dem Branding und dem allgemeinen Eindruck Ihres Unternehmens übereinstimmen. Es gibt VIELE verschiedene Shopify-Themes, aus denen Sie wählen können.

Sobald Sie sich für ein Theme entschieden haben – oder sich bei der Auswahl haben helfen lassen – nimmt Ihr Online-Shop wirklich Gestalt an. Von da an können Sie Ihre Logos, Produkt- und Marketingbilder hochladen und los geht’s.

Sie können so viele Produkte hinzufügen, wie Sie möchten und Sie werden sehen, warum andere Unternehmer und ich diese Plattform LIEBEN…

Sie müssen Ihre Produkttitel, Beschreibungen und Produktpreise eintragen und schon ist ein Produkt eingepflegt.

Shopify gibt Ihnen auch die Möglichkeit, Produkte nach Belieben zu gruppieren und zu organisieren. Diese Organisation erfolgt in Kollektionen (Collections). Vielleicht bieten Sie Produkte für Männer, Frauen oder sogar Kinder an. Es ist daher sinnvoll, diese in eigene relevante Sektionen zu gliedern.

Sobald Sie Ihren Shop erstellt haben, müssen Sie sich für Ihr Zahlungs-Gateway (Zahlungsmethoden) entscheiden. Shopify verfügt über ein eigenes Zahlungs-Gateway (Shopify Payments). Sie können aber auch eine Drittlösung wie Stripe oder was auch immer Sie gewohnt sind, verwenden. Sie können auch eigene Lösungen wie beispielsweise „Vorkasse“ einstellen. Sie sehen, Sie können genau die Zahlungsmethoden auswählen, die zu Ihren Kunden passen.

Wenn Sie Ihre ersten Verkäufe abgewickelt haben, stellt Ihnen Shopify alle Berichtsoptionen zur Verfügung, so dass Sie jederzeit leicht auf Ihre Verkaufszahlen, Shop-Performance usw. zugreifen und Einsicht nehmen können.

Wenn Ihnen das alles etwas viel auf einmal erscheint, machen Sie sich keine Sorgen… Ich werde mit Ihnen eine vollständige Checkliste zur Einrichtung von Shopify durchgehen.

Wie funktioniert Shopify?

Hoffentlich haben Sie jetzt eine gute Vorstellung davon, worum es bei Shopify geht. Vor allem gibt es inzwischen kaum Unterschiede zwischen der Nutzung von Shopify in Deutschland oder sonst wo auf der Welt. Sogar die Sprache des Systems kann auf „Deutsch“ gestellt werden, so kann wirklich jeder starten. Aber haben Sie Nachsicht, wenn es hier und da etwas holprig klingt.

Aber wie funktioniert Shopify eigentlich?

Es gibt natürlich eine sehr komplizierte Antwort auf diese Frage, aber ich bleibe bei der einfachen Version.

Shopify ist cloudbasiert und wird gehostet. Das bedeutet, dass Sie
sich bei der Erstellung eines Online-Shops nicht um die Wartung von Webservern
usw. kümmern müssen, sondern dieser Service des Hostings wird von Shopify übernommen. Sie müssen sich auch nicht um die Software selbst kümmern…

Shopify hat ein Team von mehr als 4000 Mitarbeitern – mit Büros in Ottawa, Montreal, Berlin und Vilnius. Alle Probleme mit der Software selbst werden schnell von einem Team engagierter Software-Ingenieure gelöst – und ich muss wirklich sagen, Service wird bei Shopify groß geschrieben. Selbstverständlich hatte auch ich hin und wieder Fragen, die schnell und gut beantwortet wurden. Wenn es sein muss, schaltet sich ein Mitarbeiter in Ihren Shop und behebt das Problem direkt. Das Gute ist, dass man inzwischen auch sehr viele Informationen auf Deutsch findet!

Technische Probleme sind daher eine Sache weniger, über die man sich Sorgen machen muss.

Ich nutze auch WordPress (zum Beispiel diese Homepage) und dieses Content-Management-System unterscheidet sich sehr stark von Shopify. Mit WordPress liegt es an Ihnen, alle Fragen oder Probleme mit Ihrer individuellen Website zu lösen. Support ist eher Mangelware. Da weiß man was man an Shopify hat. Um ehrlich zu sein, habe ich sogar überlegt diese Homepage mit Shopify aufzubauen – aber dafür hätte ich zu viele Features ungenutzt gelassen.

Wie gesagt, müssen Sie sich nicht allzu viele Gedanken darüber machen, wenn etwas nicht funktioniert…

Alles, was Sie tun müssen, ist Ihre monatliche Gebühr (zzgl. Transaktionsgebühr) zu bezahlen und sich auf das Wachstum Ihres Unternehmens zu konzentrieren – oder im seltenen Problemfall um Hilfe bitten. Wenn Sie noch ganz am Anfang stehen, kein Logo haben, Hilfe beim Firmennamen oder -slogan benötigen und Visitenkarten fehlen, können die kostenlosen Shopify-Tools* sehr hilfreich sein!

Mit Shopify erhalten Sie Zugang zu einem Dashboard-Panel, mit dem Sie alle Informationen zu Ihren Geschäften verwalten können.

Hier ist die Dashboard-Ansicht eines Shopify-Shop (Musikverlag Seifert), den ich vor nicht allzu langer Zeit erstellt habe. Neuerdings gibt es Shopify auch auf Deutsch!

Wie Sie auf der linken Seite sehen können, haben Sie ein ausführliches Navigationsmenü. Mit diesem Menü können Sie so ziemlich alles in Ihrem Shop regeln. Es ist sehr einfach zu navigieren, nach ein paar Wochen fühlte ich mich wie ein Profi.

Wer benutzt Shopify?

Wenn Sie auf meiner Seite gelandet sind und diesen Artikel lesen, überlegen Sie vielleicht, in Zukunft Shopify zu verwenden… oder Sie möchten einfach mehr über die Plattform erfahren.

Ein kluger Schachzug, ich recherchiere auch immer zuerst!

Was auch immer der Grund ist, es wäre sehr schwer für mich zu erraten, was für ein Geschäft Sie betreiben. Eigentlich spielt es aber keine Rolle, weil Shopify zu so vielen verschiedenen Geschäftsmodellen passt. Sie sind noch etwas skeptisch? Lassen Sie sich von erfolgreichen Shopify-Nutzern* aus Deutschland, Österreich und der Schweiz inspirieren.

Hier sind ein paar Geschäftsmodelle, die gut mit Shopify funktionieren…

  • Amazon FBA – Verkäufer, die ihre Verkäufe neben dem Vertrieb auf Amazon steigern wollen
  • Dropshipping – Benutzer von Oberlo usw. (Oberlo gehört jetzt zu Shopify!)
  • Print on Demand – Benutzer von Printful, Printify, Teespring usw.
  • Online-Händler – vielleicht frühere Nutzer von eBay, Facebook-Marktplatz und so weiter
  • Physische Geschäfte – mit POS (Point of Sale; dt. Verkaufsort, z.B. stationärer Handel) vertrauen viele Händler auf Shopify, um ihr Geschäft zu organisieren (Shopify kann auch das Inventar regeln)
  • eCommerce Businesses – einfach wenn Sie etwas zu verkaufen haben, kann Shopify wahrscheinlich helfen.

Also… Was kann Shopify?

Wie Sie sehen, eine Menge.

Zu viele Dinge, als dass ich sie wirklich alle aufzählen könnte und möchte. Aber ich hoffe, dass Sie einen guten Überblick erhalten haben. Sie können Ihren Shopify Shop mittels Erweiterungen (Apps) mit Amazon, Printful sowie Dropshipping-Anbietern und vielem mehr verbinden und dadurch ein noch „mächtigeres“ Werkzeug für Ihr Unternehmen erhalten. Aber behalten Sie die zusätzlichen Kosten für manche Apps im Auge!

Das bringt mich zur nächsten Frage.

Was können Sie auf Shopify verkaufen?

Die Antwort darauf ist einfach…. So ziemlich alles.

Die Frage sollte lauten: Was können Sie bei Shopify nicht verkaufen?

Wir wissen, dass Sie alle physischen Artikel auf Shopify verkaufen können (es sei denn, es sind verbotene Artikel!).

Zu diesem Thema gibt es hier einen Link zu den verbotenen Artikeln von Shopify. Shopify ist ziemlich sicher nicht der richtige Ort für Sie, wenn Sie Granatwerfer verkaufen möchten.

Mit physischen Artikeln, wenn Sie sich an die Regeln halten und die Möglichkeit haben, das Produkt zu versenden, sollten Sie aber gut zurechtkommen.

Sie müssen nicht nur physische Produkte auf Shopify verkaufen, hier ist eine Liste mit anderen Dingen, die Sie verkaufen könnten…

  • Digitale Geschenkkarten
  • Eintrittskarten für Veranstaltungen
  • Dienstleistungen -Termine usw.
  • Konsultationen
  • Digitale Produkte
  • Affiliate-Produkte
  • Erfahrungen
  • Unterricht und Workshops
  • Installationen & Zitate

Die Liste könnte ewig weiter geführt werden!

Wie auch immer, genug über die Möglichkeiten von Shopify geredet, lassen Sie uns die Preise durchgehen.

Wie viel kostet Shopify?

Bevor wir uns damit befassen, sollten Sie wissen, dass Shopify eine 14-tägige kostenlose Testversion* anbietet…

Ich weiß, man hört es immer wieder, aber es ist wichtig.

Der kostenlose Test ermöglicht es Ihnen, Dinge auszuprobieren, bevor Sie entscheiden, ob es tatsächlich das Richtige für Sie ist. Daher tun Sie es bitte auch!

Shopify bietet mehrere Pläne an.

Mit allen Plänen erhalten Sie Folgendes:

  • Einen Online-Shop
  • Unbegrenzte Produkte
  • Mehrere Vertriebskanäle
  • Shopify Payments und die Shopify POS-Anwendung

Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Pläne.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass der untenstehende Screenshot nicht Shopify Plus und den „Lite“-Plan enthält, der $9/Monat kostet.

Shopify Preistabelle

Der obige Screenshot enthält alle Funktionen (Stand 19.04.2020) und ich werde auf einige noch genauer eingehen.

Der Hauptunterschied zwischen den drei ist im Grunde die Anzahl der Mitarbeiterkonten, die Sie benötigen.

Es muss auch gesagt werden, dass die professionellen Berichte unglaublich nützlich sind. Sie erhalten diese nur bei den Standard und Advanced Plänen. Natürlich sind die Berichte hilfreich, aber die Unterschiede zwischen Basic und Standard fallen
einem erst auf, wenn man schon tief in die Materie eingestiegen ist.

Wenn Sie zu den Plänen nach oben gehen, sehen Sie, dass sich auch die Kosten für die Zahlungsabwicklung (Transaktionsgebühren) ändern. Deshalb ist es sinnvoll, Ihren Plan zu aktualisieren, wenn Sie anfangen, mehr und mehr Produkte zu verkaufen.

Zum Beispiel…

Der Basic Shopify-Plan beträgt 2,4% + 25 Cent pro Kreditkarten-Transaktion, wenn man Shopify Payments nutzt. Je nachdem, ob man Sofort Überweisung und Klarna Rechnung aktiviert, unterscheiden sich die Transaktionsgebühren. Sollte man nicht Shopify Payments nutzen, kommen nochmal 2,0% oben drauf – dies gilt auch, wenn man beispielsweise PayPal als Bezahlmethode eingerichtet hat.

Sollte das Produkt 10,00€ kosten, der Kunde per Kreditkarte bezahlen, die Sie mittels Shopify Payments realisieren, bleiben Ihnen noch 9,51€ und 0,49€ (2,4% + 25 Cent) gehen an Shopify.

Basic Shopify-Plan

Mit diesem Plan können Sie ein voll funktionsfähigen Shop für nur 29 Dollar pro Monat zuzüglich der oben genannten Transaktionsgebühren aufbauen.

Sie können einen Shop mit unbegrenzt vielen Produkten, einem Blog, einem kostenlosen SSL-Zertifikat, 27/7-Support und mehr einrichten.

Wenn Sie erst am Anfang stehen, ist dies wahrscheinlich ein guter Anfang. Gerne berate ich Sie aber bei der richtigen Auswahl Ihres Plans.

Eine kurze Erklärung zum Punkt „Wiederherstellung von abgebrochenen Warenkörben“ der obigen Tabelle. Sollte sich der Kunde schon auf den Weg zur Kasse gemacht und seine Daten bereits eingegeben haben, aber dann doch nicht bestellen, gibt Shopify einem die Möglichkeit, eine automatische E-Mail an den Kunden zu schicken, um ihn an seinen verweisten Warenkorb zu erinnern. Ich muss sagen, dass das Tool zur Wiederbeschaffung von Warenkörben unsere monatlichen Einnahmen erhöht hat, da es Kunden, die Ihre Bestellung verlassen haben, auffordert, diese abzuschließen. Wenn man sie einmal daran erinnert, ist es überraschend, wie viele Leute dann die Bestellung abschließen.

Standard Shopify-Plan

Dies ist der beliebteste Shopify-Plan.

Für diesen Plan zahlen Sie $79 pro Monat + die oben erwähnten Transaktionsgebühren.

Zusätzlich zu allem, was Sie mit dem Basic Plan erhalten, erhalten Sie auch Zugang zu den professionellen Berichten sowie zu Geschenkkarten.

Wenn Sie ein seriöses Geschäft ohne eine große Anzahl von Mitarbeitern haben, würde ich sagen, dieser Plan ist der richtige für Sie.

Die professionelle Berichterstattung ist ein wichtiges Mittel für jeden, der sein Geschäft skalieren und ausbauen möchte.

Advanced Shopify-Plan

Dieser Plan eignet sich am besten für umsatzstarke Unternehmen, die eine erweiterte Berichterstattung, geringere Transaktionsgebühren usw. benötigen.

Sie können bis zu 15 Mitarbeiterkonten haben, jeder Mitarbeiter hat Zugriff auf das Dashboard mit dem vollen Funktionsumfang – wobei einzelne Bereiche auch ohne Probleme eingeschränkt werden können.

Dieser Plan hat wirklich den ganzen Schnickschnack.

Die Kosten betragen $299 pro Monat + die oben genannten Transaktionsgebühren.

Mit diesem Plan ist so ziemlich alles unbegrenzt – außer den Mitarbeiterkonten.

Wenn Ihr Unternehmen mehr als 10.000 € im Monat einbringt, würde ich sagen, dass dieser Plan für Sie am besten geeignet ist.

Was ist Shopify Plus?

Shopify Plus ist für die ganz großen Jungs und Mädels.

Die Preise und Konditionen müssen individuell erfragt werden.

Es ist wirklich eine Lösung für sehr große Unternehmen.

Mit Shopify Plus können Sie bis zu neun Shops erstellen. Mit jedem anderen Paket können Sie nur einen Shop pro Konto erstellen.

Dies könnte für alle Unternehmen nützlich sein, die in neue Märkte vorstoßen wollen.

Sie erhalten auch Zugang zur Shopify Plus-Akademie. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um eine Reihe von Online-Schulungsressourcen, die Ihnen helfen sollen, das Beste aus Ihrem Shop herauszuholen.

Hier ist eine Liste der zusätzlichen Funktionen:

  • Erweiterte Shopify Apps, die für stark wachsende Geschäfte entwickelt wurden  
  • Vollständig anpassbare Kasse (Sie können dies in jedem Geschäft tun, aber Programmierkenntnisse sind erforderlich)
  • Zugang zum Merchant Success Program
  • Ein Launch-Ingenieur – Sie helfen Ihnen im Wesentlichen dabei, die Geschwindigkeit Ihres Online-Shops zu verbessern (unter Verwendung von Drittanbieter-Integrationen)
  • Unbegrenzte Mitarbeiter-Konten
  • Shopify Plus Academy wie oben erwähnt + Zugang zur Shopify Plus-Facebook-Gruppe
  • Ein Großhandelskanal – Damit können Sie einen kennwortgeschützten Großhandelskanal erstellen

Alle Einzelheiten zu Shopify Plus finden Sie hier.

Was ist Shopify Lite?

Shopify Lite liegt am anderen Ende der Skala. Es ist im Grunde eine abgeschwächte Version von Shopify.

Für den Anfang bekommen Sie keinen Online-Shop. Ich weiß, das klingt verrückt, aber lassen Sie es mich erklären.

Dieser Plan ist für jeden geeignet, der Produkte über soziale Medien oder seinen eigenen Blog verkaufen möchte. Mit Shopify Lite können Sie einen Shopify-„Buy“-Button auf Ihrer bestehenden Website integrieren. Das ist großartig, da Sie dann die Zahlungs-Gateways von Shopify nutzen können.

Grundsätzlich sollte dieser Plan nur dann wirklich genutzt werden, wenn Sie über eine bestehende Website oder einen bestehenden Verkaufskanal verfügen.

Sie erhalten immer noch einen Überblick über das Dashboard, aber die Funktionen sind unglaublich eingeschränkt.

Was ist Shopify POS?

Shopify POS steht für Shopify Point of Sale – also der Verkaufsort.

Sie ermöglicht es Ihnen im Wesentlichen, Transaktionen durchzuführen, wenn Sie etwas vor Ort verkaufen.

Denn Shopify ist nicht nur für Online-Shops…

Die POS-App von Shopify ist ein POS-System, das mit Android- oder IOS-Geräten funktioniert. Sie machen es einfach, mehrere Zahlungsmethoden zu akzeptieren.

Die Standard- und Advanced Pläne erhalten mit dem POS-System zusätzliche Funktionen.

Sie erhalten auch unbegrenzte Mitarbeiter-PINS, wenn Sie Mitarbeiter zum System hinzufügen, ziemlich praktisch, oder?

Welche Shopify-Pläne sind am besten?

Hoffentlich hilft Ihnen die obige Zusammenfassung dabei, herauszufinden,
welcher Plan für Sie und Ihr Unternehmen am besten geeignet ist. Natürlich können Sie mich, wie gesagt, auch gerne um Rat fragen.

Die Antwort auf diese Frage hängt aber von Ihnen als Einzelperson ab.

Ist Shopify es wert?

Es gibt einen Grund, warum Shopify 2018 über 1.000.000.000 Dollar an Einnahmen eingebracht hat. 2019 und 2020 werden es noch mehr sein. Auch die Community in Deutschland wächst stetig, sodass hilfreiche Inhalte auf Deutsch keine Seltenheit mehr sind!

Die Mädels und Jungs von Shopify haben ein unglaubliches SAAS-Produkt geschaffen.

Für mich gibt es derzeit keine bessere Option innerhalb der eCommerce-Welt als Shopify.

Shopify wurde entwickelt, um Ihnen beim Verkauf von Produkten zu helfen. Von der Lagerbestandsverwaltung bis hin zum Marketing und der Auftragsabwicklung decken Sie damit alles ab.

Also, worauf warten Sie?

Schnappen Sie sich die 14-tägige kostenlose Probezeit* und machen Sie sich an die Arbeit.

Ich hoffe, Ihnen konnte dieser kostenlose Leitfaden bei Ihrer Entscheidung weiterhelfen! Wenn Sie noch Fragen haben oder Hilfe benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden. Trauen Sie sich mich zu kontaktieren, denn wer nicht fragt, der nicht gewinnt – und ich werde mein Bestes tun, um Ihnen zu helfen.

Bald mehr von mir,

Jonathan Bitsch

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