Shopify Checkliste

Ich werde Ihnen, wie im Beitrag „Was ist Shopify?“ versprochen, eine Shopify Checkliste geben, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern. Am Ende des Artikels finden Sie eine Liste zum Abhaken, aber nehmen Sie sich bitte dennoch die Zeit für die einzelnen Punkte.

Erste Schritte mit Shopify

Einen Plan machen, eine Vision haben und die richtigen Maßnahmen ergreifen – das ist wirklich die einzige Möglichkeit den gewünschten Erfolg zu erzielen. Unabhängig davon, ob es sich dabei um Ihr Unternehmen, Ihr sportliches Ziel oder andere Projekte handelt!

JonBit Shopdesign Leitmotiv

Sie haben sich also dafür entschieden Ihren neuen Online-Shop mit Shopify zu erstellen. Für diese Entscheidung möchte ich Sie herzlich beglückwünschen.

Shopify bietet Ihnen die Möglichkeit schnell und einfach ins Online-Business einzusteigen. Dabei benötigen Sie nicht zwingend Programmierkenntnisse, sondern lediglich einen Plan, eine Vision und die richtigen Maßnahmen. Eine richtige Maßnahme haben Sie bereits getroffen: Sie setzen dabei auf Shopify*.

Kommen wir nun zur Checkliste, welche aus lediglich 11 Punkten besteht. Das zeigt schon, dass Sie sehr schnell durchstarten können.

Schritt für Schritt mit der Shopify Checkliste

Ich würde empfehlen, diesen Beitrag mit einem Lesezeichen zu versehen und auf diese Checkliste zurückzugreifen, falls du schnell darauf zurückgreifen willst.

1. Die Idee

Natürlich sollten Sie wissen, was Sie verkaufen wollen! Denn diese Entscheidung bestimmt im Grunde alles Weitere. Vom Logo, über das Shopdesign bis hin zu den Texten. Sie stimmen mir sicherlich zu, dass ein Online-Shop für Surfwear komplett anders aussehen wird, als ein Online-Shop für Hundezubehör.

Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, wie Ihr Unternehmen heißen und das Logo aussehen soll, liefert Shopify nützliche Tools*.

Sie wissen Bescheid? Nun können Sie wirklich loslegen!

2. Kostenlose Version testen

Bevor Sie für irgendetwas bezahlen, machen Sie von der 14-tägigen (bzw. momentan 90-tägigen) kostenlosen Probezeit Gebrauch – Sie müssen keinen Cent bezahlen! Innerhalb von zwei Wochen (bzw. drei Monaten) kann sich schon viel tun und Sie haben ein besseres Bild Ihres gesamten Projekts.

Sind Sie bereit? Nehmen Sie die kostenlose Testversion in Anspruch und legen Sie los! Keine Ausreden!

3. Starten Sie mit dem richtigen Abonnement

Bereiten Sie sich auf das Ende Ihrer kostenlosen Probezeit vor – Schauen Sie sich die verschiedenen Pläne an und wählen Sie anhand der Informationen in dem Artikel „Was ist Shopify“ den für Sie am besten geeigneten aus.

Wenn Sie am Anfang stehen, gehen Sie einfach zur Basic-Version – Sie können später jederzeit ein Upgrade durchführen.

4. Auswahl Ihrer Domain

Shopify wird Ihnen automatisch einen Domain-Namen geben. Dieser lautet für gewöhnlich markenname.shopify.com. Sie müssen also nicht zwingend eine Domain kaufen.

Wenn Sie ein seriöses Unternehmen aufbauen, ist es aber sehr wichtig, dass Sie Ihren eigenen benutzerdefinierten Domänennamen haben.

Normalerweise wäre dies der Name Ihrer Marke – www.markenname.com

Man kann den gewünschten Domainnamen einfach und bequem über Shopify erwerben, ohne nachträglich Einstellungen zu tätigen. Alternativ benutze ich namecheap, um meine Domains zu kaufen – aber wenn nicht, ist godaddy eine weitere gute Option.

Shopify und namecheap/godaddy führt Sie durch den Einrichtungsprozess, wenn es darum geht, Ihren Domainnamen zu verbinden.

Wenn Sie Ihren Shop einrichten, verwenden Sie diesen Artikel als Leitfaden.

5. Erstellen Sie Ihr Shopdesign

Jeder Shopify Shop ist anfangs passwortgesichert. Das bedeutet, dass Kunden, die Ihren Shop besuchen zunächst auf einer Standardseite landen, die ihnen sagt, dass sich der Shop im momentan Aufbau befindet. Das ist gut so und verschafft Ihnen Zeit sich hinter den Kulissen um Ihren großen Auftritt vorzubereiten!

Bevor Sie mit dem Aufbau Ihres Shops beginnen, müssen Sie sich ein Shopdesign überlegen. Lassen Sie sich dabei von bereits erfolgreichen Shops Ihrer Branche inspirieren!

Wichtig: Inspirieren! Sie wollen einen bestehenden Online-Shop nicht kopieren, sondern im besten Fall am Ende über diesem stehen. Notieren Sie sich was Ihnen gefällt und vor allem auch, was Ihnen nicht gefällt.

Schauen Sie sich im Shopify Theme Store nach Ihren Favoriten um und beurteilen diese anhand der gemachten Notizen – oder fragen Sie mich unverbindlich um Hilfe.

Die Menüführung zum Shopify Theme Store. Klicken Sie auf Onlineshop. Unter dem Menüpunkt Themes gelangen Sie zum Shopify Theme Store.

Sobald Sie sich entschieden haben – Installieren Sie das Theme für Ihren Shop.

Nun können Sie das Theme über den Button „Anpassen“ beliebig anpassen (wer hätte es gedacht) und nach Ihren Wünschen gestalten. Farben, Schriftarten, Buttons, Bilder und vieles mehr – die Optionen sind je nach Theme unterschiedlich ausgeprägt. Nehmen Sie sich daher Zeit für diesen Schritt – sollte Ihnen die Zeit fehlen, komme ich gerne für Sie ins Spiel!

Falls Sie Fähigkeiten besitzen, berücksichtigen Sie rechtzeitig Deutsche Standards, wie beispielsweise das „Ich stimme den AGB und dem Datenschutz zu“-Kästchen.

6. Produkte in Shopify-Shop hochladen – und wichtige Seiten

Jetzt kommen wir voran…

Beginnen Sie mit dem Hochladen/Einpflegen der Produkte, die Sie verkaufen möchten – dies hängt natürlich von Ihrem individuellen Geschäftsmodell ab.

Wenn Sie Ihre eigenen Produkte haben, ist das großartig – laden Sie Ihre Bilder und Produktdetails hoch.

Wenn Sie ein Dropshipper sind, finden Sie die Produkte, die Sie verkaufen möchten, auf einer Website wie Aliexpress und nutzen Sie Oberlo, um diese Produkte schnell zu Ihrem Online Shop hinzuzufügen. Oberlo ist eine großartige Software für Dropshipping, die eine echte Zeitersparnis darstellt – und seit neuestem zu Shopify gehört.

Mit dem Punkt „wichtige Seiten“ aus der Überschrift meine ich, dass Sie sich Gedanken über folgende Seiten machen sollten

  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutzrichtlinie

Wir haben nun fast die Hälfte der Shopify Checkliste hinter uns gebracht. Das wichtigste sollte stehen: Sie sind bei Shopify angemeldet und wissen, wie Sie nach der Testphase weitermachen. Ihr Shop sieht super aus und Ihre Produkte sind bereit an die Kundin oder den Kunden gebracht zu werden.

Weiter geht’s!

7. Shopify Apps – Funktionserweiterungen für Ihren Shop

Shopify bietet Ihnen viele Möglichkeiten, wenn es um Apps geht. Sowohl für Ihre persönliche Arbeit mit Shopify, aber auch für die Interaktion mit Ihrer Zielgruppe sind die passenden Apps vorhanden.

Mein Rat für Apps, welche für Kunden sichtbar sind: Halten Sie es einfach.

Ihr Shop sollte sauber und einfach aussehen, verwirren Sie den Kunden nicht mit einer Informationsflut und unzähligen Pop Ups!

Hier ist eine Liste von Dingen, die ich durch den Einsatz verschiedener Shopify Apps erreicht habe und jedem ans Herz lege:

  • Kundenbewertungen zu Ihrem Shop anzeigen
  • Abhängig von Ihrem Sortiment sollten Sie über eine Filterfunktion verfügen
  • Empfehlungen des SEO-Audits
  • Drucken von Etiketten, Lieferscheinen und Rechnungen
  • Attraktive Layouts und Pop Ups zur Steigerung der Conversions

Laden Sie Apps nicht ohne Grund herunter – Sie können nach Belieben Änderungen hinzufügen und vornehmen. Halten Sie es aber wie gesagt einfach – dadurch werden Sie den Bestellprozess viel weniger unübersichtlich machen. Auch sollten Sie die Kosten im Auge behalten, denn für manche Apps bezahlen Sie extra und diese addieren sich schnell auf!

Außerdem sind nicht alle Apps förderlich für die Geschwindigkeit bzw. Performance Ihres Shops!

Kommen wir nun zu zwei Punkten der Shopify Checkliste, ohne die am Ende nichts läuft, weil nicht bezahlt werden kann oder der Versand falsch/nicht berechnet wird

8. Einrichten von Zahlungsarten

Dies ist ein wichtiger Schritt – Sie müssen sicherstellen, dass Sie ein Zahlungs-Gateway in Ihrem Geschäft installiert und eingerichtet haben. Shopify Payments machen die Zahlung einfach – alternativ können Sie aber auch eine Drittpartei wie Stripe und PayPal benutzen.

Mit Shopify Payments können Sie Kreditkarten, Sofort Überweisung und Klarna Rechnung akzeptieren. Sie sollten auch nicht vergessen, PayPal zu aktivieren. PayPal war und ist für mich persönlich sehr nützlich – und die meist genutzte Zahlungsart. Zudem half es in den ersten Tagen Vertrauen zwischen mir und meinen Kunden aufzubauen.

Auf diese Weise können Sie Gelder von Kunden aus der ganzen Welt erhalten.

9. Einstellen Ihrer Shop-Versandtarife

Sie müssen den Betrag festlegen, den Sie den Kunden für den Versand in Rechnung stellen.

Bevor ich eine Versandkostenpauschale festsetze, muss ich immer meine Gewinnspannen ausrechnen. Immer! Als Händler möchte ich, dass der Versand so billig wie möglich ist und gleichzeitig ein guter Gewinn erzielt wird.

Raten Sie nicht einfach! Ich möchte nicht, dass Sie Geld verlieren – und Sie wollen es erst recht nicht.

10. Shopify Vertriebskanäle

Sie haben die Möglichkeit auch andere Kanäle zum Verkauf zu wählen. Wahrscheinlich werden Sie Shopify mit anderen Marktplätzen oder Vertriebskanälen integrieren.

Hier sind einige, die Sie zum Nachdenken anregen sollen:

Wie ich schon sagte, das hängt von Ihnen und Ihrer Strategie ab!

Nun haben Sie es fast geschafft: Das Ende der Shopify Checkliste ist fast erreicht

11. Beginnen Sie mit dem Verkauf bei Shopify

Jetzt ist es Zeit für Sie, mit dem Verkauf Ihrer Produkte zu beginnen. Schalten Sie Ihre Shop online – schalten Sie Ihren Passwortschutz aus!

Die Einrichtung eines Shops ist ein Teil der Gleichung. Jetzt müssen Sie Ihre Marke und Ihre Produkte bekannter machen.

Ihre Marketingstrategie muss einzigartig für Sie sein! Ich denke daher gerne darüber nach, wo sich meine idealen Kunden befinden.

Lassen Sie mich dies etwas weiter ausführen.

Nehmen wir an, Sie wollen Produkte für Menschen mit Hunden verkaufen. Sie müssen herausfinden, wo sich solche Leute aufhalten.

Hier sind einige Ideen:

  • Facebook-Gruppen – Hundetraining, Hundegehorsam, Golden Retriever-Liebhaber, etc.
  • Hundebezogene Online-Foren
  • Spezielle Events
  • Zeitschriften
  • vielleicht sogar Reddit

Sie verstehen schon…

Gehen Sie hinaus und beginnen Sie, mit Ihrer Zielgruppe zu sprechen, vielleicht sogar einige kostenlose Produkte zu versenden und das Bewusstsein für Ihre Marke zu schärfen. Marketing zählt leider nicht zu meinen größten Stärken – aber ich bin mir sicher, dass Sie das hinbekommen.

Shopify Checkliste zum Abhaken

Ich hoffe, dass Sie die Shopify Checkliste nutzen können und Ihnen die Schritt für Schritt Anleitung etwas weiterhilft Ihre Arbeit zu strukturieren.

Hier finden Sie nochmal die Punkte zum Abhaken:

  • Idee: Was wollen Sie an wen und aus welchem Grund verkaufen?
    • Markenname
    • Logo
    • Slogan
    • Message
  • Kostenlose Version* starten
  • Sich über weiterführendes Abonnement bewusst sein
  • Domain sichern
    • alle Domains verweisen auf eine Hauptdomain
  • Shop designen
    • Passwortgeschütze Seite aktivieren und ggf. gestalten
    • Inspiration von erfolgreichen Shops Ihrer Branche holen
      • gute Features
      • schlechte Features notieren
    • Im Shopify Theme Store nach passenden Templates suchen und testen
    • gewünschtes Theme installieren
    • Theme nach Belieben anpassen
      • „Ich stimme den AGB und Datenschutzrichtlinien zu“-Kästchen nicht vergessen
  • Produkte und Seiten erstellen
    • Seiten für Impressum, AGB und Datenschutz erstellen (lassen)
      • Lassen Sie diese im besten Fall einen Juristen prüfen
    • Produkte einpflegen
      • Produkttitel
      • Produktbeschreibung
      • Produktbilder
      • Preis
      • Varianten wie z.B. Größe, Farbe
    • Kategorien überlegen und von Anfang an eine Sortierung im Kopf haben: Welcher Artikel passt in welche Kategorie und wir von welchem Kunden wie gesucht?
  • Shopify Apps installieren – typische Fragen
    • Welche Funktion bietet mein Shop bisher noch nicht und soll unbedingt angeboten werden?
    • Was erleichtert mir die Arbeit?
    • Gibt es dafür eine App?
  • Zahlungsmethoden einrichten
  • Versandmethoden einrichten
  • Vertriebskanäle einrichten
    • Produkte für jeweiligen Vertriebskanal freischalten
  • Passwortschutz deaktivieren
  • Marketing ins Rollen bringen

Vielen Dank für Ihren Besuch. Wie immer – wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie mich jederzeit!

Jonathan Bitsch

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